Wettbewerb „École du Flow“

Die „École du Flow“ ist der größte Kreativwettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich, der von der HipHop Band „Zweierpasch“ initiiert wurde. Die beiden Rapper Till und Felix Neumann sind in Bötzingen sehr bekannt, da sie schon zwei Konzerte für Klassen der Grundschule an der WAL gegeben haben und im Rahmen des Austauschs mit Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen einen Rap-Workshop geleitet haben.

Unter Anleitung von Corinna Thiel und Marine Quétin haben die 6. Klassen in diesem Jahr zum Thema „Liberté“ deutsch-französische Texte und Lieder erarbeitet – natürlich auch mit Unterstützung aus dem Fachbereich Musik.

Bild 4 Konzert Zweierpasch

Das Finale des aktuellen Wettbewerbs fand vergangenen Mittwoch in Besancon statt, natürlich mit einem Konzert von „Zweierpasch“. Die Partnerschule der WAL, das Collège Jeanne d´Arc, hat unter den sechs Finalisten den 3. Platz belegt, und so gab es einen weiteren Grund, mit den 6. Klassen sich dieses grenzüberschreitende Ereignis nicht entgehen zu lassen.

Marine Quétin, Felicitas Karmann, Matthias Keldermann, Dominic Weeber, Carina Schlageter und Lars Jung haben die Schülerinnen und Schüler im Bus begleitet.

Bild 5 Gruppenbild

 

 

 

Workshop: Vom Korn zum Brot

Unter der Leitung ihrer Klassenlehrerinnen Ursula Klink-Flury (4a) und Kerstin Schreiber (4b) sowie Französischlehrerin Marine Quétin unternahmen die beiden vierten Klassen einen Lerngang zum Freiburger Mundenhof. Thema dort war ein Workshop mit dem Titel „Vom Korn zum Brot“. Und natürlich ging es am Mundenhof wie immer auch um die Tiere.

Nach einer Information durch Diplom-Biologe Markus Stickling über die verschiedenen Getreidesorten (Hafer, Weizen, Dinkel, Gerste, Mais) wurde von den Kindern Weizen gemahlen – natürlich mit einer Mühle, aber im Vergleich dazu auch per Hand mit einem Stein. Dann wurde ein „Vorteig“ angesetzt. Der Teig wurde von den Viertklässlern kräftig geknetet, anschließend zu kleinen Brötchen geformt und im Ofen gebacken. Das Ergebnis waren leckere Vollkornbrötchen, die im Anschluss verspeist wurden.

PHOTO 2022 03 17 17 30 50 5

Jeweils die Hälfte der Klasse war zur gleichen Zeit mit Sozialarbeiterin Nina Kuhn in den Tiergehegen unterwegs: bei Ziegen, Schafen und Alpakas. Aufgabe dort war die Mithilfe beim Reinigen. Aber auch ausgiebiges Streicheln stand auf dem Programm.

Mundenhof 10.03

Insgesamt war der Lerngang für die WAL-Viertklässler ein Lernerlebnis, das viel Freude gemacht hat. Am Thema Nutzpflanzen wird nun im Unterricht weitergearbeitet.

 

 

Lernen und arbeiten in den Reben

Klassenlehrerin Elke Huber berichtet über einen Lerngang ihrer Klasse 2b in die Weinreben:

In einem Bio-Rebstück des Weinguts Höfflin oberhalb der WAL-Schule hat die 2b unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Franek Dickhoff den Rebschnitt erlernt. Dabei erfuhren die Kinder, warum der Rebschnitt eine der wichtigsten Arbeiten im Weinberg ist, wie sie einen guten, kräftigen Trieb als neue Tragrute auswählen und

wie sie die übrigen Triebe sowie die alte Rute "auf Zapfen schneiden". Es wurde diskutiert und gefachsimpelt, welcher Trieb wohl jeweils "der Auserwählte" sein könnte.

Rebschnitt 2b IMG 8332

Am Ende konnten die meisten Kinder tatsächlich selbstständig eine passende neue Tragrute auswählen und den Rebstock so beschneiden, dass er am frischen Holz

wieder gute Trauben tragen kann. Die Kinder haben auch gelernt, wie man diese Arbeit sicher durchführt, ohne sich zu verletzen. Wenn alles klappt, kann die Klasse dann im Herbst wiederkommen und die Früchte der Arbeit ernten.

 

Studienfahrt zur „Experimenta“ in Heilbronn

Der Besuch eines bedeutenden naturwissenschaftlichen Lernorts gehört für die Achtklässler zum Curriculum der Wilhelm-August-Lay Schule. In den vergangenen Jahren wurde dafür das „Technorama“ in der Schweizer Stadt Winterthur gewählt. 2020 und 2021 mussten die Studienfahrten aber aus Pandemiegründen abgesagt werden. Am 10. Februar 2022 kam nun der aktuelle Jahrgang der Achtklässler wieder zum Zug: Unter der Leitung von Konrektorin Daniela Wolber und weiteren Lehrkräften lernten die 91 Schülerinnen und Schüler einen Tag im größten Science Center Deutschlands: der „Experimenta“ in Heilbronn.

K1600 Leitfähigkeit

Die Entscheidung für Heilbronn hat sich gelohnt: Den Flaschenzug mal in groß und mit dem eigenen Körpergewicht ausprobieren, ein Selfie der ganz anderen Art mit einer Wärmebildkamera machen oder die elektrische Leitfähigkeit von verschiedenen Stoffen im spielerischen Wettbewerb untersuchen – das alles wird auch im Unterricht bearbeitet und bekommt durch die ansprechende Ausstellung mit über 270 Experimenten nochmals eine ganz andere Bedeutung.

K1600 Flaschenzug

Die Auswahl an Experimenten, Modellen und praktischen Mitmach-Aktionen ist allerdings an einem Tag gar nicht zu schaffen. Deshalb hatten die naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrer (Tamara Liebig, Dominik Becherer, Dominik Ege, Dietmar Honka, Wolfgang Lorenz) für ihre Schülerinnen und Schüler eine Vorauswahl getroffen: Jede Schülergruppe bearbeitete zum

Lernstoff der 8. Klasse passende Stationen in den fünf Etagen des Science Centers. Ein Experiment wurde besonders dokumentiert. Wertvoller Nebeneffekt bei diesen Touren waren die Entdeckungen, die die Schülerinnen und Schülern an ganz anderen als den vorgegebenen Stationen gemacht haben, sozusagen im Vorbeigehen.

K1600 Gruppenbild

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler, die noch auf der Heimfahrt im Bus verschriftlicht wurden, ergaben ein eindeutiges Fazit: Die Experimenta in Heilbronn ist ein großartiger Lernort – oder eben „mega cool“. Im „NAWI-Pass“ der

MINT-freundlichen WAL-Schule wird die Studienfahrt im Anschluss an die unterrichtliche Nacharbeit als wichtiges Ereignis der 8. Klasse bescheinigt. Und auch das brachte Konrektorin Daniela Wolber vor der Abfahrt am Morgen gegenüber den Jugendlichen zum Ausdruck: Nach zwei Jahren Pandemie kehrt mit einer solchen Studienfahrt ein Stück Normalität in die Schule zurück!

 

Großer Erfolg für die Roboter-AG der WAL-Schule

Drei Schüler der WAL-Schule nahmen am 2. Oktober am Regionalwettbewerb der „World Robot Olympiad“ (WRO) in Waldkirch teil und erreichten in ihrer Alterskategorie den 1. Preis. Lehrer Matthias Keldermann leitet seit einem Jahr die Roboter-Arbeitsgemeinschaft mit 15 Schülerinnen und Schülern an der WAL-Schule. Elias Galli, Finn Gleichauf und Levin Schepp (alle Realschulklasse 6e) aus der Roboter-AG absolvierten den Wettbewerb im Bildungszentrum der Sick-Stiftung mit Bravour.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der das Ziel hat, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er- oder 3er- Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben. Die Teams treten beim Wettbewerb in verschiedenen Altersklassen und in einer der drei Wettbewerbskategorien an.

K1600 Team am Tisch

Die WAL-Schüler starteten in der „Regular Category“: Hier gilt es, auf einem etwa 3 m² großen Parcours, wo der Grundriss einer Wohnung abgebildet war, mit Hilfe eines LEGO-Roboters Aufgaben zu lösen. Mit diesem LEGO-Roboter haben die Jungs in der Schule zwar trainiert, sie mussten ihn beim Wettbewerb über 180 Minuten aber erst aus allen Einzelteilen neu zusammenbauen.

K1600 Neue Aufgabe

Dann sollte der Roboter zum Beispiel Glühbirnen entfernen und in den Recycling-Bereich transportieren. Zusätzlich gab es eine Überraschungsaufgabe. Eine Unterstützung durch ihren Coach Matthias Keldermann während der Wettbewerbsdauer war für Elias, Finn und Levin nicht erlaubt. Juroren beobachteten die Arbeitsschritte der Gruppen kontinuierlich und machten ihre Bewertungen.

K1600 SIegerehrung

Sven Reimertz, der Leiter des Schülerforschungszentrums Waldkirch, lobte bei der Siegerehrung das WAL-Team und seinen Leiter Matthias Keldermann: Die WAL-Schule Bötzingen habe auch während der schwierigen Pandemiezeit durchgehalten und ihre Anmeldung für den Regionalwettbewerb umgesetzt. Elias, Finn und Levin werden im kommenden Jahr in einer höheren Altersgruppe starten – und sich dann vielleicht für das Deutschland-Finale qualifizieren. Dieses Finale musste für dieses Jahr aus Corona-Gründen abgesagt werden. 2022 findet es in Dortmund statt.